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Stand: 18.05.2017

Pressemitteilung

Atemberaubende Show im Gemeindesaal

Ein letztes "Hepp" auf der Bühne des Altleininger Gemeindesaales, dann winken rund 60 Kinder und Jugendliche mit ihren Erziehern und Lehrkräften am dritten Adventssonntag glücklich nach einer im wahrsten Sinne einzigartigen Zirkusvorstellung ins Publikum. Die rund 200 Zuschauer spendeten tosenden Beifall. "Sensationell!", "Atemberaubend!" lautete das begeisterte Feedback, das direkt anschließend von Zuschauern zu hören war.

Das WIR in der Mitte: Die Idee, gemeinsame Planungen und Vorbereitungen

Weihnachten mit den Eltern einmal anders feiern, als "Weihnachtszirkus": das war eine im Sommer nach der Grünstadter "Nacht der Kulturen" geborene Projektidee der Pädagogen im Caritasförderzentrum St. Rafael Altleiningen. Möglichst viele "Rafaelos", ob jung oder schon älter, zu beteiligen und ihre Talente und Fähigkeiten ans Tages- oder besser Rampenlicht zu bringen, war eines der zentralen Ziele. 

Weihnachtszirkus mit SolonummernAuf einem Ball zu laufen erfordert Konzentration und Geschicklichkeit. Joachim Gorke-Neinert / Caritas-Förderzentrum St. Rafael

Rasch fand sich ein hoch motiviertes Planungsteam aus Schule und Gruppendienst. Die Idee fing Feuer und zeigte sich rasch auf dem Schulgelände. In den Pausen übten aus eigener Motivation Kinder und Jugendliche schon Wochen vor dem Auftritt Diabolo-Tricks. Auf Fluren und Turnhalle trainierten Kinder ihre Rollen als Clowns oder das Laufen auf einer Kugel. Oberstufenschüler arbeiteten im Werkraum an der schwarzlichttaugliche Bühnenkulisse, die eine Stadt bei Nacht darstellen sollte. Den letzten Feinschliff für die verschiedensten Zirkussparten erlaubte eine Projektwoche direkt vor dem eigentlichen Auftritt. Die schon gelungene Generalprobe bestaunten die Schülerinnen und Schüler der Altleininger Grundschule.

Bühne frei für die "Rafaelo-Stars"! Oder: "Weihnachtszirkus" live und vom Feinsten

Am Sonntagnachmittag eröffnete Lehrer Michael Faber in seiner Rolle als ehemaliger Zirkusdirektor die Vorstellung. Er erzählte aus seinem Leben, wie er zu Weihnachten vor vielen  Jahren als Zirkuskind seine eigene Zirkusnummer vorführen durfte. Im Folgenden spulten sich die Erinnerungen an sein Zirkusleben wie ein Feuerwerk live auf der Bühne ab. Dem Anlass entsprechend und als Entrée trugen Schüler der Oberstufe ein Weihnachtsgedicht vor. Clowns aus der ersten und zweiten Klasse purzelten danach auf die Bühne und  tanzten zum Clown Sporelli. Wirbelnde Pois von Schüler/innen der dritten bis zur fünften Klasse schufen bei Schwarzlicht spannende Lichteffekte. 

Beim Weihnachtszirkus sind die Kleinen ganz großBeim Weihnachtszirkus kommen die Kleinen ganz groß raus. Joachim Gorke-Neinert / Caritas-Förderzentrum St. Rafael

Auf selbstgebauten Cajons trommelten die Kinder einer vollstationären Gruppe mitreißende Rhythmen. Mit bunten Tüchern zeigten Zweitklässler eine farbenfrohe akrobatische Jonglagenummer. Für Lacher sorgten die Clowns aus der  dritten und vierten Klasse mit einem Sketch. Durch vorgespieltes Jucken am ganzen Körper, scheinbar durch "Krabbeltierchen" verursacht, vertrieb ein müder kleiner Clown Parkbesucher, die neben ihm auf einer Parkbank saßen. So hatte er am Ende die Bank für sich allein. 

Mit Spannung ging es weiter. Die Zuschauer hielten den Atem an, als zur Zirkusmusik eine Schülerin auf einer Kugel balancierend auf die Bühne rollte. Die kleine Künstlerin erntete aufbrausenden Applaus ebenso wie ihre Mitschülerin, die live den Song "Zirkus" von Namika vortrug. Passend zu Weihnachten spielten dann als Bäcker verkleidete Sechst- bis Neuntklässler pantomimisch den Weihnachtshit "In der Weihnachtsbäckerei". In der folgenden Nummer flogen von Schwarzlicht angestrahlte Diabolos scheinbar schwerelos durch die Luft. "Dance-Show und Action" zeigten drei Mädchen aus der dritten und sechsten Klasse. Akrobatik pur war der abschließende Höhepunkt der Vorstellung. Schüler der dritten und vierten Klasse auf Leitern vollführten atemberaubende Kunststücke. Zirkusdirektor Faber beendete seine Erinnerungen mit dem Bezug auf Weihnachten, bei dem das scheinbar Schwache seine unglaublich starken Seiten zeigt.

Ausklang, Resümée und Ausblick

Die Zirkusvorstellung war damit zu Ende, aber noch lange nicht der gesamte Event. Dem regnerischen Wetter geschuldet saßen und standen Eltern, Lehrer, Erzieher, Kinder und Jugendliche durch die äußerst gelungene Zirkusvorführung geeint in Grüppchen auf Fluren und in der festlich geschmückten Turnhalle und ließen bei Grillwurst, Kaffee, Plätzchen und Kuchen das Ereignis Revue passieren. Einrichtungsleiter Peter Martin war sichtlich beeindruckt, wie sämtliche Beteiligten ihre Stärken eingebracht haben und teilweise weit über sich hinaus gewachsen sind. Er sah zudem den Weihnachtszirkus als Sinnbild der Zusammenarbeit aller in der Einrichtung: "Viele große und kleine Beiträge von Einzelnen fügten sich zu einem großen, stimmigen Ganzen zusammen." Ob es den Weihnachtszirkus auch im kommenden Jahr geben wird? Wer weiß! Vielleicht ergibt sich auch eine spannende ebenso froh machende Alternative!

Text und Bilder: Joachim Gorke-Neinert / Caritas-Förderzentrum St. Rafael, Altleiningen 

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