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Stand: 18.05.2017

Pressemitteilung

„Kommt richtig gut an!“

Im Sommer 2018 ging das Café "Arche Noah" in Betrieb. Der Bauwagen, in dem das Café untergebracht ist, steht auf einer Wiese auf dem Gelände des Förderzentrums direkt am Eckbach. Seitdem finden sich dort immer mittwochs, wenn geöffnet ist, nicht nur Mitarbeiter, sondern auch Schüler und Eltern ein. Besonders beliebt war natürlich in der warmen Jahreszeit die Bühne gleich neben dem Bauwagen, die jetzt im Winter nur noch an manchen Tagen - und dann mit Wolldecken genutzt werden kann. Dennoch ist das Café jede Woche gut besucht, die wenigen Plätze im Bauwagen immer bald belegt: "Mit zehn Plätzen ist es kuschelig", freut sich Joachim Gorke-Neinert. Der Lehrer hatte die Idee und war auch Initiator bei der Entstehung und Durchführung des Cafés. Inzwischen engagiert er sich zusammen mit seiner Kollegin Janna Sattig für das Projekt.

Ursprünglich war das Café für die Mitarbeiter der Einrichtung gedacht, um ihnen eine Möglichkeit der Begegnung zu geben und miteinander ins Gespräch zu kommen. "Doch dann kamen die Schüler auf mich zu und fragten: ‚Und wo bleiben wir‘", erzählt Joachim Gorke-Neinert. Dies habe letztendlich zu einer Erweiterung geführt: "Nun dürfen die Kinder und Jugendlichen in Begleitung eines Erziehers kommen."

Das Café mit seinen je nach Jahreszeit wechselnden Angeboten findet allseits großen Zuspruch: "Mitarbeiter aus ganz unterschiedlichen Bereichen - ob Hauswirtschaft, Jugendhilfegruppe oder Schule  - können sich treffen - das fördert einfach das Verständnis füreinander", weiß Gorke-Neinert.

Doch nicht nur deswegen sei das Café ein wirklich tolles Projekt, sondern weil so viele helfende Hände mitgewirkt haben und noch mitwirken: "Es haben sich viele Menschen in guter Weise eingebracht", betont Gorke-Neinert. Und was daraus entstanden ist, "macht das Leben hier viel angenehmer und froher", ist er sich sicher.

Er und ein Team aus zwei bis vier Jugendlichen im Alter von 13 bis 15 Jahren übernehmen die Bewirtung der Gäste sowie die Planung und Organisation des Angebots. Die Jugendlichen würden durch ihr Engagement und  ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen, bescheinigt ihnen Gorke-Neinert.

Sobald es wärmer wird, wird auch die Bühne als Bewirtungsfläche wieder zum Einsatz kommen. Und im Frühling soll ein Konzert stattfinden - das genaue Datum stehe noch nicht fest. Bereits im vergangenen Jahr gab es schon mal ein Konzert, das sehr gut angekommen sei.

Sehr dankbar seien er und seine Mitstreiter für die Unterstützung durch Sponsoren, sagt Gorke-Neinert. So haben sich die Firma Heberger GmbH, der Globus Baumarkt und die Firma Hornbach Holding AG & Co. KGaA mit kostenlosen Materialien beteiligt. Insgesamt arbeite das Café kostendeckend.

Text: Caritasverband für die Diözese Speyer / Fotos: Caritas-Förderzentrum St. Rafael

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