Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Ausländer (UMA Wohngruppe)

Wohngruppe für unbegleitete minderjährige Ausländer

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge sind Kinder oder Jugendliche, die ohne Eltern oder Verwandte in die Bundesrepublik einreisen. Sie sind nach der EU- Aufnahmerichtlinie besonders schutzbedürftig und werden von den Jugendämtern in Obhut genommen.

Unser Angebot zielt besonders auf die Unterstützung der jungen Menschen

  • bei der Gestaltung ihres Lebensalltages
  • bei der gesellschaftlichen Integration
  • im Schul- und Ausbildungsbereich
  • bei der individuellen Entwicklung
  • zur Stabilisierung ihrer Persönlichkeit

Wichtige Aufgaben sind für uns die Förderung im Bereich der Sprache, der sozialen und interkulturellen Fähigkeiten sowie der Bildungs- und Arbeitskompetenzen, mit dem Ziel einer gelingenden Integration.
Gemeinsam mit Schul- Vereins- Gemeinde- und Kirchenstrukturen, sowie medizinischer und psychologischer Versorgung soll schnellstmöglich ein Gefühl des Willkommenseins, der Orientierung und der individuellen Förderung ermöglicht werden. Es gilt dabei einen Bezugsrahmen mit je nach Bedarf größtmöglicher Zuwendung zu gewährleisten. Dadurch sollen die Grundlagen für das spätere selbstständige Leben vorbereitet werden.

An erster Stelle steht für uns das Erlernen der deutschen Sprache. Dieses ist unerlässlich für die Bewältigung von allen weiteren Schritten. Hierzu sind besondere Förderstunden zusätzlich zum allgemeinen Schulunterricht unumgänglich. Deshalb besuchen die jungen Menschen nach Möglichkeit zusätzliche Kurse (VHS / Migrationshaus) und werden regelmäßig von den Betreuern in den Lernphasen begleitet.

Die Nähe zum Bahnhof und das kleinstädtische Angebot helfen den Jugendlichen einerseits sich in einem relativ geschützten Umfeld zu orientieren und erste Kontakte zu knüpfen und andererseits im Hinblick auf die Verselbständigung ihren Aktionsradius zu erweitern und schulische und berufliche Wege in einem großen Radius zu beschreiten.

Gerne beantworten wir ihre Fragen.