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Geschichte von St. Rafael

  • St. Rafael Gebäude

    1927 Der Caritasverband für die Diözese Speyer erwirbt die Schloßmühle in Altleiningen, die Paulusbrüder aus Queichheim richten darin ein Haus zur Resozialisierung entlassener Strafgefangener ein.
  • 1929 Das Haus wird von den Hildegardisschwestern übernommen und zu einem Erholungsheim für Mütter und Kinder umfunktioniert. Während des Zweiten Weltkriegs werden Kinder des Kinderheims St.Nikolaus in Landstuhl sowie von der Evakuierung Ludwighafens betroffene Kinder in der Schloßmühle untergebracht. Nach Kriegsende kamen Flüchtlings- und Spätaussiedlerkinder, für die eine Förderschule eingerichtet wurde.
  • 1966 Einweihung eines Neubaus. Neben dem Erholungsheim für Mütter und Kinder wird das Kinder- und Jugendheim St. Rafael mit einer Schule für Lernbehinderte errichtet.
  • 1973 Das Erholungsheim wird nach Dahn verlegt, das Kinder- und Jugendheim geht in weltliche Hände über. Leiter wird Matthias Wiedekind. Es werden zirka 50 Kinder und Jugendliche betreut. Anfang der 90er Jahre werden die ersten Verselbständigungsgruppen in Grünstadt eröffnet.
  • 1993 Stefan Mechenbier wird neuer Heimleiter des St. Rafael.
  • 1995 Entscheidung für einen Neubau in Altleiningen. In die Bauplanung fließen pädagogische Überlegungen mit ein. Das Gelände wird mit Gärten, Bachlauf, Kletterwand, Spielecken und Fußballplatz als eine Einheit gestaltet. Die Einrichtung besteht aus jeweils fünf heilpädagogischen Wohngruppen, einer Tagesgruppe sowie der Förderschule auf dem Heimgelände in Altleiningen, zwei Verselbständigungsgruppen in Grünstadt und einer Wohngruppe für junge Erwachsene mit Behinderung in Altleiningen.
  • 1996 Einführung des systemisch lösungsorientierten Ansatzes in der Einrichtung.
  • 2001 Die Schule St. Rafael bekommt den zusätzlichen Förderschwerpunkt "Sozialemotionale Entwicklung". Schule und Heimbereich werden organisatorisch stärker miteinander verzahnt, u.a. durch ein gemeinsames pädagogisches Leitungsteam.
  • 2003 Stefan Mechenbier verstirbt nach kurzer, schwerer Krankheit. Hans-Peter Huber wird kommissarischer Leiter der Einrichtung.
  • 2004 Im Mai übernimmt Markus Nitsch die Leitung der Einrichtung für Erzieherische Hilfen. Peter Litzinger, der die Schule seit 1973 leitete, geht im Sommer in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin wird Marion Poh.
  • 2007 Die Einrichtung wird 40 Jahre alt, der lösungsorientierte Ansatz wird seit zehn Jahren praktiziert.
  • 2008 Ein Ergebnis der Sozialraumarbeit ist die Entscheidung, eine soziale Gruppenarbeit an der Dekan-Ernst-Schule in Grünstadt einzurichten. Das neue Angebot startet im September 2008.
  • 2009 Im Februar startet ein Projekt am Werner-Heisenberg-Gymnasium in Bad Dürkheim: Eine Mitarbeiterin berät die Schüler und Lehrer der Schule bei sozialen Fragestellungen. Im März startet ein weiteres Projekt in Grünstadt, eine soziale Gruppenarbeit am Übergang Kindertagesstätte und Schule.
  • 2012 bis 2014 Claudia Ruppert leitet St. Rafael.
  • 2014 Robert Kaesmacher übernimmt die Leitung.